
| 7 n.Chr. | Gardelegen wird von den Römern als Gardalegionam gegründet. ;-) |
| 933 | Heinrich I. schenkte nach der Schlacht bei Riade an der Unstrut Dorf und Burg Gardelegen dem Kloster Corvey |
| 1133 | Der Edelfreie Volkmar von Gardelegen nahm an einer Synode des Bischofs von Halberstadt teil. |
| 1157 | In einer bischöflich-halberstädtischen Urkunde wird der Edelfreie Konrad von Gardelegen erwähnt. |
| 1160 | In einer Urkunde ist von einem Grafen CHRISTIANUS COMES DE GARDELEGE die Rede. |
| 1184 | Heinrich von Gardelegen erhält als Abfindung die Burg und Grafschaft Gardelegen. |
| 1190 | Urkundliche Erwähnung Gardelegens als Sitz des Grafen Heinrich von Gardelegen Heinricus comes de Gardelege in einer Urkunde Heinrich VI. |
| 1192 |
Tod des Grafen Heinrich von Gardelegen. Die askanische Burggrafschaft wurde von Graf Heinrich von Dannenberg verwaltet. |
| 1196 |
Die askanischen Markgrafen Otto II. und Albrecht II. übertragen Stadt und Burg Gardelegen
dem Erzstift Magdeburg als Lehn.
Der Gardelegener Graf Heinrich von Dannenberg verkündete den in Gardelegen versammelten märkischen Untertanen den Akt der Schenkung. In den Urkunden hierüber wurde Gardelegen erstmalig als Burg und fester Platz (tam castra quam opida) erwähnt. |
| 1241 | Das während eines Brandes zerstörte Rathaus wird als Kauf und Schauhaus wieder errichtet. |
| 1287 | Die markgräflichen Wälder um Gardelegen gelangen in den Besitz der Stadt. |
| 1309 |
Ältester erhaltener Siegelabdruck des ersten Stadtwappens an einer Urkunde.
Markgraf Waldemar befreite Stadt und Land Gardelegen von jeglicher Steuerpflicht ihm und seinen Nachkommen gegenüber. |
| 1314 | Verleihung des Malzrechtes durch Markgraf Waldemar. Geburtsstunde des Garley. |
| 1316 |
Markgraf Waldemar verkauft der Stadt das Schulzenamt, und damit die Hohe Gerichtsbarkeit.
Gardelegen erhält einen hölzernen Roland. |
| 1319 | Das Große Hospital St. Spiritus wird mit einer Schenkung ausgestattet. |
| 1321 | 1353 Gardelegen wird Mitglied im Altmärkischen Städtebund. |
| 1340 | Der Rat zu Gardelegen übernahm das Patronat über die Schulen der Stadt. |
| 1353 | Gardelegen wird Mitglied im Altmärkischen Städtebund. |
| 1358 | Gardelegen wird zum Hansetag nach Lübeck geladen. Gardelegen wird Hansestadt. |
| 1373 | Markgraf Otto der Faule verkauft die Wasser- und Sumpfburg Gardelegen (Isenschnibbe) an Kaiser Karl V. |
| 1400 | Im Stadtwappen sind erstmals Hopfenranken sichtbar. |
| 1448 | Werner II. von Alvensleben erhielt die Burg Gardelegen, die bis dahin nur Pfandbesitz war, als erbliches Lehen. |
| 1450 | Erste Erwähnung eines steinernen Roland vor dem Rathaus. |
| 1470 | Der Turm der Marienkirche brannte ab. Alle Glocken wurden zerstört. |
| 1488 |
Bierziesestreit mit dem Landesherren Kurfürst Johann Cicero. (Ziese = Steuer)
Die altmärkischen Städte lehnten sich gegen die Bierziese auf. Drei Gardelegener Bürger wurden enthauptet |
| 1503 | Die Südhälfte der Stadt mit der Marienkirche und dem Großen Hospital brennen ab. |
| 1516 | Kardinal Erzbischof Albert bestätigt die Stiftung eines Lehnes in der Annenkapelle zu Gardelegen. |
| 1520 |
Die Pest forderte in Gardelegen etwa 1.000 Todesopfer.
Der Name Burg Isenschnibbe wurde zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Bartholomäus Rieseberg kam als Lehrer nach Gardelegen |
| 1526 |
Zerstörung des Rathauses und des Roland durch einen Stadtbrand.
Beginn des Neuaufbaus des Rathauses. |
| 1539 |
Bartholomäus Rieseberg führte die Reformation in Gardelegen durch.
Aufstellung des Piepenbrunnen auf dem Rathausplatz. |
| 1546 | Bau der Großen Stadtschule. |
| 1564 | Aufstellung eines neuen Roland. |
| 1565 | Mit dem Bau des dritten Teils der Stadtbefestigung, zwischen dem Salzwedeler Tor und dem Stendaler Tor wurde die Befstigung der Stadt nach 50 Jahren Bauzeit vollendet. |
| 1566 |
Die Pest fordert 2000 Opfer.
Bartholomäus Rieseberg starb während der grossen Pest, sein Leichnam wurde im Chor der Gardelegener Marienkirche beigesetzt. |
| 1598 | Die Pest fordert 1167 Opfer. |
| 1607 | Die Pest fordert 1800 Opfer. |
| 1658 | Der Turm der Marienkirche stürzt während der Predigt in die Kirche, 22 Menschen sterben bei dem Unglück. |
| 1659 | Der Staffelgiebel des Salzwedeler Tores wird abgebaut. |
| 1667 / 1685 | große Stadtbrände |
| 1668 | Die Stadtchronik von Christophorus Schultze erscheint. |
| 1706 | Der Rathausturm erhält sein jetziges Ausssehen. |
| 1719 | Gardelegen wird brandenburg-preußischer Garnisonsort. |
| 1727 | Der Gardelegener Roland bricht zusammen. |
| 1752 | Christoph August Tiedge wird in Gardelegen geboren. |
| 1767 | Wilhelm Bornemann wird in Gardelegen geboren. |
| 1784 | Die Burg Isenschnibbe wird abgetragen. |
| 1806 - 1813 | Gardelegen gehört zum Königreich Westphalen. |
| 1816 | Der Landkreis Gardelegen wird mit 144 Dörfern gebildet. |
| 1821 | Ludolf Parisius wird in Gardelegen geboren. |
| 1832 | Die Stadtchronik von David Bauke erscheint. |
| 1841 | Einführung der Knopfindustrie durch Carl Koch. |
| 1860 | Durch königliche Kabinettsorder ist Gardelegen wieder zur Garnisonsstadt erhoben. |
| 1866 | Die 3. und 4. Eskadron der blauen Ulanen wird nach Gardelegen verlegt. |
| 1870 | Otto Reutter wird in Gardelegen geboren. |
| 1871 | Eröffnung der Eisenbahnlinie Berlin-Lehrte (über Gardelegen). |
| 1878 | Von den Vereinigten Hospitalstiftungen wird ein Krankenhaus errichtet. |
| 1890 |
Das Ulanen Regiment erhält durch allerhöchste Kabinettsorder den Namen: Ulanen-Regiment Hennigs von Treffenfeld (Altmärkisches) Nr. 16 |
| 1907 | Das Salzwedeler Tor wird restauriert, der Staffelgiebel wieder aufgebaut. |
| 1910 / 1911 | Die Stadt erhält Wasserleitung, Kanalisation und ein Elektrizitätswerk (Überlandzentrale) |
| 1914 - 1918 | Rekonstruktion des Rathauses. |
| 1927 | Gründung des Vereins für Heimatkunde in Gardelegen |
| 1929 | Einrichtung eines Heimatmuseums, Eröffnung des neuen Feuerwehrdepots |
| 1931 / 1932 | Bau eines neuen Postgebäudes |
| 1939 - 1945 | Wehrmachtsfliegerhorst und Fallschirmjägerlager. |
| 1939 - 1941 | Neubau des Krankenhauses |
| 1945 |
Bombenangriff auf Gardelegen, 52 Tote, die Nicolaikirche und weitere Gebäude werden zerstört. In der Feldscheune des Gutes Isenschnibbe werden 1016 KZ-Häftlinge ermordet. Die Stadt wird kampflos den Alliierten übergeben. Sowjetische Truppen übernehmen die Stadt. |
| 1960 | Grundsteinlegung für das Asbestzementwerk in Gardelegen. |
| 1970 | Waldbad Gardelegen bei Zienau wird der Nutzung übergeben. |
| 1974 - 1984 | Entstehung von Wohnungen in Plattenbauweise im Neubaugebiet Schlüsselkorb. |
| 1994 | Gardelegen verliert den Kreisstadtstatus und wird kreisangehörige Stadt des Altmarkkreises Salzwedel. |
| 1997 | Sprengung der Schornsteine und Abriß des ehemaligen Überlandwerkes. |
| 1998 | Erster Spartenstich für den Bau der nördlichen Umgehungsstraße. |
| 2000 | Die Umgehungsstraße wurde für den Verkehr freigegeben. |
| 2002 | Gardelegen hat wieder einen Roland. |
| 2003 | Vor dem Salzwedeler Tor wird der Torwächter aufgestellt. |
| 2008 | die Stadt erhält den Namenszusatz Hansestadt. |